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Schiffschronik
Hier entsteht die Chronik der Wismar. Berichtigungen und Ergänzungen bitte an den Webmaster
Über die Geschichte der Schiffe der Volksmarine gibt es ein sehr interessantes Buch: »Schiffe und Boote der Volksmarine« von Manfred Röseberg (ISBN 3-935319-82-7). In dem Buch wird auch die Geschichte der Baureihe 133 erzählt. Ein entsprechender Auszug ist hier online nachzulesen: Auszug aus dem Buch »Schiffe und Boote der Volksmarine«.
Die »Wismar« wird am 2. Oktober 1978 als erste Schiff einer neuen Serie für die Volksmarine der DDR auf der Peenewerft Wolgast auf Kiel gelegt. Zunächst hat das Schiff noch den Namen »Prenzlau«. Der Stapellauf des Schiffes erfolgt am 6. Juli 1979. Immer wieder verzögert sich aufgrund vieler Probleme die Fertigstellung des Schiffes. Da zum X. Parteitag der SED im April 1981 der DDR-Bevölkerung Erfolge präsentiert werden müssen, wird kurzerhand das zweite Schiff der Serie, die »Parchim« - mit der Bordnummer 242 - pünktlich zum Parteitag in Dienst gestellt. In Folge der Umsortierung der Bauserie erhält das Schiff ab April 1981 den Namen »Wismar«. Erst am 9. Juli 1981 wird die Wismar - mit der Bordnummer 241 - in Dienst gestellt. Da das zweite Schiff der Serie - die Parchim - vor der Wismar in Dienst gestellt wird, trägt die Bauserie nicht den Namen »Wismar«, sondern »Parchim«.
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Seeübung und UAW-Bereitschaftsschiff in See (18.-20.12.)
Auf See mit Fernsehleuten, die für das »Kulturmagazin« (15.10., 21:50 Uhr DFF) filmen
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... Niemand ahnt, dass der verschossene (Übungs-)Torpedo der letzte sein würde, den die Wismar unter der Flagge der DDR-Marine verschießt. ...
Am 3. Oktober 1990 wird die Wismar in den Schiffsbestand der Bundesmarine übernommen. Sie erhält die Bordnummer P 6170.
Am 27. September 1991 wird die Dienstflagge - der Bundesmarine - zum letzten Mal eingeholt.
...[Indonesien] ... Unter der Flagge der indonesischen Marine trägt das Schiff den Namen »Karpal Republic Indonesia Sutanto« (KRI Sutanto). Internetsuchmaschinen liefern mit diesem Suchbegriff aktuelle Auskünfte über das Schiff.
In der Zeitschrift MarineForum, Ausgabe Juli/August 2002 war folgende Meldung zu lesen:
Indonesien - Fast ein Drittel der Einheiten der indonesischen Flotte sind derzeit nicht einsatzfähig.
36 seiner insgesamt 114 Schiffe und Boote sind nach Darstellung von Marinebefehlshaber Bernard Kent Sondakh dringend reparaturbedürftig. Wenn nichts geschehe, so der Admiral vor der Presse, werde seine Marine in zwei Jahren kein einziges Fahrzeug mehr einsatzklar haben. Auch moderne Waffensysteme seien durch jahrelange Vernachlässigung der Instandhaltung schwer beeinträchtigt. So seien sämtliche im Bestand befindlichen Seeziel-FK MM-38 Exocet (Hauptwaffensystem von FK-SBooten der BADIK-Klasse/Typ U.S. PSMM) zur Zeit nicht einsetzbar. Um der ausufernden, jährlich mehr als 3 Mrd. Euro Schaden verursachenden Fischwilderei in indonesischen Gewässern Einhalt zu gebieten (und sicher wohl auch, um bei den sehr begrenzten eigenen Mitteln auf Gelder des Fischerei-Ministeriums zugreifen zu können) möchte der Admiral jetzt 22 der 36 erwähnten, zur Zeit nicht einsatzklaren Einheiten zu vorrangig im Fischereischutz einzusetzenden, reinen Wach- und Patrouillenfahrzeugen umbauen lassen. Dazu sollen auch die 1992 in Deutschland erworbenen 16 Korvetten PARCHIM-I der ehemaligen NVA-Volksmarine gehören.